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Vitamin K - wichtig für die Blutgerinnung

Zur Hemmung der Blutgerinnung wird häufig der Wirkstoff Phenprocoumon (in Falithrom®) eingesetzt.

Der Gegenspieler dieser Medikamente ist Vitamin K. Es fördert die Blutgerinnung. Deshalb hängt vom Ernährungsverhalten und damit der Menge des aufgenommenen Vitamin K die Wirksamkeit Ihrer Medikamente.

Vitamin K-haltige Speisen Es ist nicht notwendig, dass diese betreffenden Patienten alle Vitamin-K-haltigen Speisen ängstlich meiden. Zweckmäßig ist eine normale Mischkost in nicht zu großen Mengen und ohne extreme Bevorzugung oder Vernachlässigung bestimmter Speisen. Wir raten davon ab, ohne ärztliches Anraten eigenmächtig sogenannte Obsttage o. ä. einzulegen. Vitamin-K-haltigen Nahrungsmittel empfehlt sich, nicht im Übermaß zu genießen. Gleiches gilt für alkoholische Getränke, zusätzlich warnen wir vor allzu fettreichen Mahlzeiten.

Medikamente Auch zahlreiche Medikamente ändern die Blutgerinnung und damit die regelmäßig zu bestimmenden Quickwerte oder INR-Wert.

Daher sollten Sie sehr vorsichtig bei zusätzlichen Medikamenten sein. Fragen Sie Ihren behandelnden Arzt oder lassen Sie eine Verträglichkeitsüberprüfung bei uns vornehmen. Dies gilt auch für Schmerzmittel, Schlafmittel, Abführmittel, "Grippemittel" u. ä.

Beachten Sie bitte folgende Grundsätze:

1. Gewissenhafte Einnahme der verordneten täglichen Dosis

2. Keine Kohlsorten (Rotkohl, Grünkohl, Weißkohl, Wirsing, Sauerkraut), keine grünen Gemüse (Spinat, grüner Paprika) und keine zu fetthaltigen Speisen im Übermaß. Vorsicht bei Alkohol!

3. Keine Medikamente ohne Überprüfung, auch wenn sie nicht rezeptpflichtig sind (z. B. Kopfschmerztabletten, Schmerzmittel) .

4. Bei längeren fieberhaften Erkrankungen muß der Arzt benachrichtigt werden, der den Quick-Wert kontrolliert, ebenso bei längerer Bettruhe.

5. Jedem Arzt und Zahnarzt zu Beginn der Behandlung den Gerinnungsausweis vorlegen.